Sonnenenergie – erwünscht, genutzt, gebraucht

Dass aufgrund steigender Energiekosten der Blick längst Richtung regenerativer Energien gesetzt wurde, hat sich Laufe der letzten Jahre stark bemerkbar gemacht. Der Einbau von Solarstromanlagen beispielsweise hat vermehrt zugenommen und wird staatlich gefördert.

Jedoch will der Staat eben genannte Förderungen wieder stark reduzieren – die Regierung spricht von einer so genannten Überförderung, die es gilt, zu bremsen.

Welche Auswirkungen der Ausbau von Photovoltaikanlagen im Allgemeinen für den einzelnen Stromverbraucher haben wird, ist noch nicht abzuschätzen. Die Anlagen selber wurden meist in Billiglohnländern hergestellt, was im Widerspruch zur Aussage von der Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland steht; die Zuschüsse, die die Betreiber von Solarenergie für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde jahrelang bekamen, kosten Millionen, die der Endverbraucher zu schultern hat und als Verlierer des ganzen Hin und Her wird wohl letztendlich die Solarbranche dastehen, für die es das Aus bedeuten wird, wenn die Förderung weiter absinkt. Ein Marktzusammenbruch wäre nicht auszuschließen, so die Opposition.

Die Faszination und Wertschätzung für die Sonne als Energiequelle reicht weit zurück. Die Verehrung der Sonne kam in vielen Kulturen vor und war beispielsweise in Ägypten lange Zeit die oberste Gottheit.

Doch erst die Neuzeit konnte die Energie der Sonne aktiv nutzen.

Zwar war die Nutzung von gebündelten Sonnenstrahlen mittels Glas schon im alten Ägypten und nachweislich im antiken Griechenland bekannt, aber die Umwandlung von Sonnen- in Elektroenergie gelang erst im 19. Jahrhundert.

Das nächste Mal, wenn man an einem heißen Sonnentag gemütlich auf seiner Gartenbank unter einem Schatten spendenden Sonnensegel liegt, sollte man kurz inne halten und an die vielen klugen Köpfe denken, die experimentiert, geforscht und dafür gesorgt haben, dass die Photovoltaik jetzt ist, wo sie steht.

Und gerade seit der Ölkrise wurden regenerative Energien so wichtig und sollten auch aus Sicht der Umwelt und folgender Generationen vermehrt genutzt werden.