Erneuerbare Energien: Perspektive Windkraft

Spätestens das Atomkraftwerk-Unglück in Japan im März 2011 hat auch zahlreichen Politikern die Augen geöffnet und ihnen verdeutlicht, wie wichtig erneuerbare und vor allem beherrschbare Energien sind. Schon Anfang der 2000-er Jahre hat sich die damalige Bundesregierung, bestehend aus SPD und Grünen, auf einen Atomausstieg geeinigt. Nach mehreren Fristverlängerungen bewirkte die Nuklearkatastrophe von Fukushima, dass sich die aktuelle Bundesregierung um Bundeskanzlerin Angela Merkel, darauf geeinigt hat, die letzten Atomkraftwerke in Deutschland im Jahr 2022 auszuschalten. Bis dahin gilt es nun, geeignete Formen der Energiegewinnung wie Solarenergie oder Windkraft zu finden. Die Lösungen finden sich in mehreren Bereichen.

Wichtig ist vor allem auch die Umweltverträglichkeit in Bezug auf die Klimaveränderung. Natürlich werden in naher Zukunft weiterhin Kohlekraftwerke benötigt, doch ein langfristiges Ziel ist es, dass man ohne die Hilfe von fossilen Brennstoffen Strom erzeugen kann. Ein wichtiger Ansatz besteht hier in der Windenergie. Diese macht sich die sog. Windkraft zu nutzen, und formt mittels WKAs (Windkraftanlagen), die Energie des Windes in Strom um. Man geht davon aus, dass in einem absehbaren Zeitraum von 40 Jahren, die Windenergie ungefähr 20 Prozent unseres Energiebedarfes abdeckt.

So positiv sich diese Form der Energiegewinnung auch anhört, sie besitzt viele Gegner, die viele Probleme in den WKAs sehen, da sie ein menschlicher Eingriff in die Natur sind. Ein großes Argument ist unter anderem die sog. “Landschaftsverschändelung”. Sicherlich kann man über das Aussehen solcher Anlagen streiten, und sie fallen durch ihre Rotorblätter, welche sich zumeist ständig in Bewegung befinden, ins Auge, jedoch prägen auch zahlreiche Strommasten das Bild deutscher Landschaften. Diese wurden mittlerweile von der Menschheit akzeptiert, und so wird es mit Sicherheit auch den WKAs ergehen. Auch wurden die Einwirkungen auf die Vogelwelt am Anfang heftig kritisiert, da sich aus den großen Anlagen eine neue Gefahr ergebe. Statistiken bewiesen allerdings, dass jährlich eine viel größere Anzahl von Vögeln durch Strommasten und dem Straßenverkehr sterben, als durch Windkraft und ihre Nutzung.

Zusammengefasst gibt es keine wirklich guten Argumente gegen Windenergie und die Nutzung von Windkraft. Im Gegenteil, neben der umweltfreundlichen Erzeugung werden auch zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen.

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